| Der Bericht über Raneb vom November 2007 hat bei vielen Lesern eine überwältigende Anteilnahme ausgelöst. Wir möchten an dieser Stelle allen für die lieben und aufmunternden Worte in den zahlreichen Mails herzlich danken. Inzwischen hat Raneb einen kleinen Club von Fans, die ihn in ihre Herzen geschlossen haben. |
![]() Bild links: Raneb im ruhigen Aufgalopp in einer natürlichern und ausbalancierten Losgelassenheit. Foto: www.scarletti.ch |
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Seine Trainerin Franziska Aeschbacher findet, dass er jeden Tag seines Lebens in vollen Zügen zu geniessen scheint. Morgens kann er es kaum abwarten, bis man ihn auf die Koppel führt. Dort fühlt er sich wohl und schaut neugierig auf die Trainingsbahnen. Bei jedem Lot unserer Pferde, die an ihm vorbeigaloppieren, wiehert er lautstark. Wenn er dann endlich an der Reihe ist, galoppiert er mit voller Energie und Lebensfreude seine Trainingseinheit. |
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| In St. Moritz trat er im Grandprix Prestige mit einer Quote von 11.5:1 als der grosse Aussenseiter an. Gegen ihn sprachen bei den Wettern mehrere Faktoren. Es waren neben seiner Operation sein Alter von nur gerade vier Jahren, seine Unerfahrenheit mit nicht mehr als bisher sechs Rennen, die Steherdistanz von 1900 Meter in St. Moritz auf Schnee und nicht zuletzt seine Gegnerschaft bestehend aus siegesgewohnten Routiniers. Aus unserer Sicht sahen wir trotzdem Chancen für ein gutes Resultat. Vier Wochen zuvor lief er in Arosa zum Teil gegen die gleichen Gegner mit einem zweiten Platz ein gutes Rennen. Dazu kam, dass wir ihn in den letzten Wochen optimal und fokussiert nach Plan vorbereiten konnten. In jeder Phase des Trainings zeigte er eine aufsteigende Leistungstendenz. Ein weiterer Plusfaktor war sicher auch die grosse Bahn in St. Moritz selber, die seiner raumgreifenden Aktion entgegenkam. |
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