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Unter
den Pferden in privatem Besitz fielen mir hingegen einige ins Auge, die
qualitativ den heutigen Anforderungen entsprechen und auf europäischen Schauen
ohne weiteres mithalten können. Besonders die 1- bis 3-jährigen Stut- und
Hengstfohlen, die teilweise aus Anpaarungen zwischen heimischen Stuten und
importierten ägyptischen Hengsten stammten, fielen bezüglich ihrer Qualität
auf. Bei den älteren waren es Importe selbst, die zu überzeugen vermochten.
Diese auf privater Initiative beruhenden Bemühungen lassen auf einen ägyptischen
Vollblutaraber aus dem Ursprungsland hoffen, der seinem Namen in Zukunft wieder
alle Ehre antut.
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links:
In privatem Besitz von Dr. Nasr Marei befindet sich der 18 Jahre alte
Farid Albadeia (Ameer Albadeia x Farida). Er wurde dieses Jahr zum vierten Mal Nationaler
Championhengst von Ägypten.
Dieser Hengst verkörpert den ägyptischen Typ in klassischer und vollendeter Weise. Auffallend sind seine grossen sanften Augen, die Breite der Stirne, der kurze Kopf mit der feinen Nasenpartie und den kleinen, feinen Hengstohren. |
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Zu hoffen ist, dass sich auch El Zahraa diese Chance nicht entgehen lässt und selbst von diesen privaten Initiativen zu profitieren vermag. Für die Gestütsleitung von El Zahraa sind in den nächsten Jahren Kreativität, Veränderungsbereitschaft und züchterische Offenheit gefragt. Das alte Erbe ist noch da, es muss jetzt auf den richtigen Weg geführt werden. |
| November, 2002 |
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Urs Aeschbacher
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