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Nicht zufällig sind polnische Vollblutaraber anderen Zuchtrichtungen bezüglich Substanz, Gangvermögen und Fundament überlegen. In Polen haben es die Züchter bisher sehr geschickt verstanden, sowohl die Typentwicklung wie auch die typunabhängige, funktionale Exterieurausprägung in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Diese genetische Stärke widerspiegelt sich im starken Einfluss des polnischen Blutes in anderen Schau- wie auch Leistungszuchten. |
links:
Emanda (1996) von Ecaho aus der Eukaliptus Tochter Emanacja.Die Weltchampion Stute von 2001 besticht durch ihre Substanz, die perfekte Halsung und durch eine ausgeprägt feminine Typausstrahlung. Vor einem halben Jahrzehnt noch an der Weltspitze, hätte
sie es zum heutigen Zeitpunkt und mit der derzeitigen Politik in den
europäischen Schaugremien schwer, wieder ganz vorne zu stehen. Gefragt sind
leichtere Modelle mit extremerem Typ. |
| So bedeutende Zuchtrichtungen wie beispielsweise die russische Vollblutaraberzucht oder die Vollblutaraberzucht in den USA (domestic bred Arabians) sind wesentlich vom polnischen Vollblutaraber beeinflusst. Neben dem Einfluss in Schaulinien tauchen aber immer wieder polnische Araber in reinen Leistungszuchten auf. Über Jahre dominierten polnisch gezogene Pferde die Rennszene in Nordamerika. Auch in der französischen Leistungszucht findet man immer wieder polnisches Blut wie beispielsweise durch die Hengste Grabiec und Elaborat. So ist der derzeit weltweit führende französische Rennvererber, Dormane (Manganate x Mandore), zu einem Viertel polnisch gezogen. |
links:
Espadero (1997) von Eldon aus der Esparceta von Fawor auf dem Sale 2006 für
den Höchstpreis von € 210'000.- versteigert.
Dieser athletische Hengst ist auf der Rennbahn polnischer Derbysieger und war
aus 20 Starts 18 x platziert, davon 6 Siege und 6 zweite Plätze. |
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